Wahrnehmung

20. Oktober 2009 at 23:43

Sich morgens auf den Tag freuen. Gedanken miteinander teilen. Einem Call-Center-Mitarbeiter die Welt erklären. Grinsend auflegen. Es kaum erwarten zu können einen Link verschicken zu können. Sich mit Inhalten kritisch auseinander setzen. Laut Musik hören. Nicht über Trolle aufzuregen. Tasten der Tastaturen nach Alphabet sortieren. Schiedsrichtern grinsend die Regeln erklären. Im Abseits stehen. Andere ins Abseits stellen. Nicken und nein sagen. Jemanden ein Kompliment machen ohne was damit bezwecken zu wollen. Vom Cutoff raisen. Mit Nuts checken. Mit Chinesen auf englisch unterhalten. In Rätseln sprechen. Fünfe grade sein lassen. Das komplette Kücheninventar auf einmal abwaschen (zu müssen). Spontan in Urlaub fahren. Mit der Ex-Freundin aussprechen. Ehrlich zu sich selbst sein. Verzeihen können. Plauderkasten ausschalten. Auf einen 3-Zeiler mit 2 Seiten antworten. Nachts ein Buch lesen. Blumen ohne besonderen Anlass verschenken. Altlasten auch eben diese sein lassen. Sich freuen auf das Hier und Jetzt. Prioritäten setzen. Menschen helfen die es wirklich verdienen. Dankbar sein. Sich abends hinsetzen und Blogbeiträge schreiben.

DANKE JOHNNY!

Baja

31. März 2009 at 0:38

Die Baja bildet womöglich eine der krassesten Grenzen auf der Welt. Im Norden (USA) sieht man die Villen der Reichen. Im Süden (Mexico) dann die Armut. Ein Leben im Dreck. Es ist die gleiche Region, aber die Verhältnisse könnten nicht unterschiedlicher sein. Eine Region geprägt von Bergen und Wüsten. Eine Hitze, die man sehen kann. Flimmernd spiegelt sie sich auf den schlechten Straßen. Eine Landschaft wie man sie wohl hierzulande nur aus Western kennt. Also mit diesen typischen Kakteen. Und natürlich auch mit diesem komischen Gestrüpp, welches immer kurz durch das Bild fliegt. Welche Gedanken muss man wohl haben, wenn man in diesem Szenario befindet?

Fernab davon die lange Pazifik-Küste. Diese lauschigen Lagunen. Man hört das Wasser auf die Felsen schlagen. Mal schnell – mal etwas langsamer. Draußen auf dem Meer hört man die Geräusche der Wale. Es ist irgendwie der krasse Gegensatz zum Festland. Und doch die gleiche Idylle. Jedes auf seine Weise. Beides hat seine Reize. Beides seine Vor- und Nachteile.

Momentaufnahme

23. Dezember 2008 at 1:09

Ich sitze gerade mit Shaun Deeb an einem Tisch. Wo soll das noch hinführen? Ich erstarre vor Ehrfurcht und bin gerührt. Ansonsten könnte ich sehr viel schreiben, aber irgendwie nix sagen. Es ist wie im Traum. Weckt mich nicht auf!

Mehr als ein Titten Contest

18. November 2008 at 21:48

Die Fanz* der Böhsen Onkelz sind anders. Aber was heißt anders? Wie kann man das jemanden erklären, der dieses Gefühl noch nie hatte? Ich glaube nicht das es geht. Trotzdem muss man hin und wieder die oft zitierten Perlen vor die Säue werfen. Zu schön diese Gedanken und Erinnerungen zu teilen.

Am 18.09.2004 war ich in Berlin. Berlin, die Stadt, die mehr als doppelt so viele Einwohner hat im Vergleich zu meinem Heimatbundesland. Es lief alles ab wie in einem Tunnel. Die Stationen mit dem Zug liefen immer gleich ab in Berlin. Eine Haltestelle – die Tür ging auf – und immer sangen irgendwelche Menschengruppen lieder der Onkelz. Die waren überall. Gänsehaut.

Noreia

12. November 2008 at 0:01

Neue Gedanken erfüllen das Leben. Gefühle sind noch wichtiger. Jeder hat so seine eigenen Ideale. Ein Streben nach diesen lohnt sich immer. Alles was man bisher gekannt hat erfährt eine Steigerung. Man glaubt es erst kaum, dass es diese Steigerung gegeben hat. Es herrschte ja vorher nur im Gedanken. Also in den Vorstellungen der Idelae.

Der Zwilling ist nämlich ein Luftzeichen.

Zwei Seelen, die von anderen Realitäten und anderen Zeiten her eng miteinander verbunden sind, haben vor, zusammen ein Erdenleben zu bestreiten.

Auch wenn der Zwilling eigentlich ein Krebs ist, bleibt er ein Zwilling. Der Zwilling ist nämlich immer nur dann froh, wenn er den anderen gefunden hat. Wenn er bei ihm ist. Es erstaunt ihn, wenn jemand ähnliche Gedanken hat. Wenn man sich austauschen kann. Die ewige Suche nach dem, was man wirklich will und wonach es sich zu streben lohnt. Der andere Zwilling blickt von oben hinab und ist stolz auf dich. Du führst ein Leben was erfüllter nicht sein kann. Du hast Werte und du kannst es weitergeben. Es gibt keinen Grund traurig zu sein, denn du hast dein Glück in der Hand. Zum Greifen nahe. Und du greifst es. Jeden Tag.

Um auf die Gefühle zurück zu kommen, es sind diese erwachende Energien, die die Sache so interessant machen. Die Vorstellung von einem Tag auf den anderen alles aufzugeben. Die Möglichkeit es zu tun. Die Leichtigkeit das zu entscheiden. Positive Energie die es immer wieder gilt aufs Neue zu nutzen. All das ist Leben 1.5. Schön, dass ich das alles erleben darf und du hast den größten Anteil daran. Danke! Noreia!

Das ist kein Beitrag gegen DJ Bobo

8. August 2008 at 22:09

Boah was könnte ich wieder mosern. Mit allem Pipapo. Schweiz, Pseudo DJ usw. Man muss aber nicht immer Perlen vor die Säue werfen. Manche Menschen sind halt so. Die haben ihr Wissen aus der Bravo. Unfassbar.

laughing out loud

10. Juli 2008 at 22:02

Es gibt so Situationen, in denen man völlig von dem Alltagstrott abschaltet. Einfach gute Gespräche. Ähnliche Ansichten, unfassbare Kommentare. Passt einfach. Seltene, aber wunderbare Momente. Selten so viel gelacht wie eben. Und wer zuletzt lacht – denkt zu langsam! So. Zum Schluss noch was vom W:

Die Wirklichkeit ist immer da
Sei nie mit ihr zufrieden
Denn sie ist Zufall
Zeit sie zu besiegen

Sie ist maßlos enttäuschend
Wahrlich keine Freude
Und nur zu ändern
Indem wir sie leugnen

( aus Der W – Du kannst es [Geschichtenhasser EP - 2008])

Wilde Gedanken

30. Juni 2008 at 0:36

Ich will andererseits unabhängig sein, doch wo ist die Linie zwischen Konventionen und geistigen Schranken und dem was man gerne hätte? ich will das Eine und doch das Andere und es lässt sich nicht vereinbaren und im anderen Moment frag ich mich ob es sein muss und ob ich es überhaupt will und ob das richtig sein kann…

Halbwahrheit Arbeitslosenzahl

9. April 2008 at 17:43

Im März 2008 hatte die “Bundesagentur für Arbeit” eine Arbeitslosenzahl von 3,5 Mio. verkündet. Ist diese Zahl wirklich wichtig? Eigentlich soll diese Zahl doch zeigen, wie es um den Arbeitsmarkt bestellt ist. Wenn ich aber höre das über 6 Mio. Menschen ALG I bzw. ALG II (Hartz IV) beziehen, finde ich diese Zahl wesentlich interessanter. Sollte es nicht das Ziel sein, dass Menschen ohne Unterstützung des Staates leben können? Wenn ja, warum veröffentlicht die Regierung dann eine Zahl, die für die Menschen keine Bedeutung hat?

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse sind wichtig damit das System funktioniert. Nicht wie viele 1-Euro-Jobber es diesen Monat mehr gab. Was nützt dem Staat eine niedrigere Arbeitslosenzahl, wenn er Ausgaben und vor allem das gleiche Einkommen hat, als wenn er eine hohe Arbeitslosigkeit hätte? Gute Stimmung in der Bevölkerung (bei denen die es nicht besser wissen)? Meiner Meinung nach wird hier nur umverteilt und bewusst Zahlen beschönigt. Immer dran denken:

Der Mensch braucht nicht die Arbeit, der Mensch, er braucht nur Geld

(aus Götz Widmann – Das Recht auf Arbeitslosigkeit)

Geniale Texte #10 – Benutz mich

30. März 2008 at 20:01

Es lohnt sich Menschen zu vertrauen. Nur sollte man aufpassen wem man vertraut. Man sollte sich nicht nur verstehen, sondern sich auch “gut riechen” können. Eine innige Freundschaft ist so selten wie ein Royal Flush.

Intelligenz, Einstellung, Gedanken, Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen sind nur einige wichtige Sachen dabei. All das in Perfektion ist selten, wenn man hohe Ansprüche hat. Diese Ansprüche haben die meisten nicht, sonst würde die Gesellschaft nicht so funktionieren wie sie funktioniert (oder eben auch nicht). “Wenn man sagt was man denkt, muss man mehr als alles geben”.

Ich habe dieses Lied gewählt, weil es dazu passt. Wenn man des Interpretierens mächtig ist, wird man das verstehen. Vieles ist möglich. “Mein Erlebnis war krass, doch Du bist krasser!”

Nachfolgend das Video und natürlich der Text.