Poldi geht zum 1. FC Köln

20. Januar 2009 at 15:28

Prinz Poldi, Lukas Podolski, geht also wieder zurück nach Köln. Für mich die absolut richtige Entscheidung. Warum das erst im Sommer passiert, weiß ich nicht. Kann man wahrscheinlich irgendwo nachlesen – egal, wollte eigentlich auf ganz andere Gedanken hinaus.

Zur Erinnerung: 2006 spielt Poldi eine sehr gute WM und wechselt danach zum FC Bayern. Jetzt die Frage: Warum? Die Entscheidung fiel zu der Zeit nicht sonderlich schwer, denn 1. war der FC Köln mal wieder abgestiegen und die Chancen für Poldi auf einen Stammplatz bei den Bayern waren nicht so schlecht, denn in der Form konnte er locker mit Pizarro und Santa Cruz mithalten (Makaay war sicher gesetzt). Trotz der schwachen Konkurrenz kam er in der ersten Saison nur auf 22 Spiele.

2007 kam es dann noch schlimmer für ihn. Klose und Toni wurden ihm vor die Nase gesetzt. Nun war klar, dass die Einsätze jetzt rar werden. In der letzten Saison brachte er es zwar auf 25 Einsätze und wie ein Jahr zuvor auf 4 Tore, aber meist nur von der Bank kommend. Und was passiert wenn man die Spielminuten immer weniger werden? Richtig, man fühlt sich nicht mehr wohl im Verein. Und was daraus folgt, ist meist ein Leistungseinbruch. Stimmen wurden laut – er solle sich da doch durchbeißen, daraus lernt er usw. Das ist natürlich Quatsch, weil er bei Bayern keine echte Chance mehr bekommen wird, wenn Klose und Toni gesund bleiben. Die Leistung spielt dabei keine Rolle. Es geht um Namen und Charakter. Der Poldi ist ein ruhiger, den kann man auf die Bank setzen. Bei Toni würde das anders aussehen. Und so hat das nix mit Biss zu tun, sondern mit Verstand und Zielen. Will ich deutscher Meister werden (auf der Bank) oder will ich wieder Fußball spielen? Er musste sich entscheiden…

Eine Hilfe war da die Nationalmannschaft. Die hat ihm gezeigt wie schön es ist ein stabiles Umfeld zu haben, Vertrauen zu bekommen und vor allem Spielzeit. Er dankte es mit großartigen Spielen und Toren. Endlich wieder Spaß am Fußball. Fans, die ihn lieben. So wie in Köln. Damals.

Und so hat er wohl in den letzten Jahren etwas Entscheidendes gelernt. Er weiß wo er nicht hingehört: Zum FC Bayern. Die Gründe für den Wechsel 2006 waren zwar aus o.g. Gründen nachvollziehbar, aber aus heutiger Sicht war der Wechsel ein Fehler. Entwickelt hat er sich nur in der Nationalmannschaft. Ich behaupte sogar es wäre besser für ihn gewesen damals in Köln zu bleiben – 1 Jahr Liga 2 in Kauf zu nehmen – und seinen Verein treu zu bleiben. Einzig sein Marktwert wäre nicht der, der er heute ist. Dieser scheint aber auch nicht immer ausschlaggebend zu sein, wie wir jetzt erkennen können, denn irgendwo erkenne ich da bei Uli Hoeneß ein Herz, wenn ich sehe, dass er Poldi für schlappe 10 Mio. gehen lässt. Und so hat die ganze Sache 2 gute Gesichter: Poldi zeigt, dass sich nicht immer alles ums Geld dreht und der FC Bayern ist längst nicht mehr so kalt wie in den vergangenen Jahren.

was zum Nachdenken

7. Januar 2009 at 20:20

Es ist kalt geworden. Vielleicht an der Zeit ein wenig in sich zu gehen und Dinge auf sich wirken zu lassen. 2 Minuten Audio, die dabei helfen könnten:

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Korruption, Manipulation und Demokratie in Deutschland

7. Januar 2009 at 13:54

Bitte mal hier das Audio-File komplett anhören! (27:30) Da ich meine Leser durchaus für intelligent halte, wird da nicht so viel Neues dabei sein. Es geht viel mehr darum sich das alles regelmäßig vor Augen zu führen. Und vor allem darum es zu verbreiten. Gebt den Link allen, die es eurer Meinung nach gebrauchen können, speziell den Bild-Lesern und denen die “riestern”. Vielen Dank an Albrecht Müller für den Beitrag bzw. die Rede!

Für die Generation youtube gibt es nach dem Klick die Rede in 3 Teilen.

Kopf oder Zahl

5. Januar 2009 at 15:04

Es lohnt sich mal wieder ein Blick auf die Homepage von Jennifer Rostock. Klickt man da den Player an, bekommt man eine Akustik-Session zu hören. Nicht nur sehr hörenswert, sondern auch ein super Service für die Fans.

Was man auf der Page nicht bekommt, sind sprechende Links. Ist jetzt für Leute kein Problem, die eh schon auf der Seite sind, aber in Sachen Suchmaschinen eher suboptimal. Beispiel Shop: Auf der Seite kann man direkt in den Shop gelangen, welcher eingebunden ist und keinen eigenen Link hat. Fragt man aber google nach “Jennifer Rostock Shop“, bekommt man nur einen brauchbaren Link und dieser ist noch nicht mal richtig brauchbar, weil die Seite noch im Aufbau ist (auch anderer Domaininhaber). Vielleicht spielt ja dann dort Suchmaschinenmarketing eine Rolle. Ansonsten darf man auch gerne Firmen fragen, die sich damit auskennen.

Update: Falls ihr Udo Lindenberg seht beim Klicken auf den Player, bitte einen Titel weiter drücken! :-) Im Anschluss gibt es übrigens noch die Originale dazu – damit man den Vergleich hat.