Das Auge Gottes: Die etwas andere Musik

Mi 21 Mär 2007, 10:28 Uhr von timmer in Musik

Ehre wem Ehre gebührt. Hier also mein erster Beitrag der sich nur mit dieser Band beschäftigt. Lange hat es gedauert, aber jetzt muss ich einfach mal ein paar Zeilen darüber schreiben.

Ich gebe zu, mein Musikgeschmack ist doch sehr eigen. Bevor eine Band fast täglich in mein Gehör gelangt, muss schon einiges passieren. Bin halt verwöhnt in der Beziehung. Die aufmerksamen Leser dieses Blogs werden gemerkt haben, dass dabei nicht die Musikrichtung im Vordergrund steht, sondern viel mehr die Texte und Menschen. Wenn ich die Menschen hinter der Band nicht kenne, müssen mich die Texte voll und ganz überzeugen. Eine Mischform aus beiden sehe ich bei der Band „Das Auge Gottes“. Einen dieser Musiker kenne ich persönlich, deswegen habe ich auch ein paar Informationen aus erster Hand bekommen. Wie sie so auf Tour waren, Videodreh-Geschichten und noch einiges mehr. Nichts desto trotz ist es doch die Musik, die mich überzeugte diese Lieder regelmäßig zu hören.

Diese Lieder sprechen mich einfach an. Die Stimme von „Eiche“ sagt etwas aus. Zeigt Entschlossenheit und Glaubwürdigkeit. Sie ist vielseitig wie die „Hintergrundmusik“. Die Texte werden auch nach hundertmaligem Hören nicht langweilig. Die Melodien zu Ohrwürmern.
Einzuordnen ist diese Band nicht. Zum Glück. Wer will schon in Schubladen gesteckt werden? Ich versuche mal mit unvergleichbaren Vergleichen sie persönlich einzuordnen. Ob das jetzt objektiv ist, weiß ich nicht. Also für mich haben die Texte schon einen Hauch der Schreibkunst von Stephan Weidner (z.B. „vorbei ist vorbei“, „trouble ohne Ende“ und vor allem „Allah sei mit dir“), dann diese immer wieder auftretenden Interludes die beim Auge Gottes liebevoll „Ingwer“ heißen erinnern doch stark an Hip Hop Alben und schließlich entdeckt man in manchen Zeilen noch die typische Liedermacher-Mentalität. Diese Mischung macht diese Band so besonders.

Mich hat diese Band so überzeugt, dass sie ständig so zwischen Platz 2 und 4 meiner favorisierten Bands schwankt. Die Texte stecken teilweise voller sprachlicher Mittel und Interpretiermöglichkeiten, dass die Tür für weitere Beiträge weit offen bleibt. Einige Leute konnte ich auch schon für diese Musik begeistern. Wer mehr über diese Band erfahren möchte, der geht am besten auf diese „offizielle Homepage“. Dort steht zwar noch nicht so viel, aber ich kann euch verraten, dass wenn dort mal wieder Content produziert wird, wird es qualitativ sehr hochwertig und auf jeden Fall exklusiv sein. Am besten diese Seite in den Favoriten speichern. Bei mir schon längst geschehen… Kleiner Tipp noch von mir. Wenn ihr bei amazon mal ein Buch oder so bestellt, guckt doch auch mal nach einem Album vom Auge Gottes. Die sind dort ganz günstig zu haben und wenn ich sowieso bestellt, zahlt ihr nur ca. 3 Euro mehr für so ein hochwertiges Album. Es lohnt sich wirklich. Die Diskographie gibt es auf der „offiziellen Homepage“.

Ich hoffe ich konnte die Art der Musik vom Auge Gottes ein wenig beschreiben, obwohl sie kaum zu beschreiben ist. Falls jemand die Musik bzw. die Band kennt, kann er gern seine Meinung in den Kommentare beschreiben.

  1. [...] Freunde Jüngster DAG Beitrag stammt von Timmer: “Die etwas andere Musik”. THX. [...]

  2. Frank Berger sagt:

    Bin gerade über diese Seite gestolpert. Auch mir geht es so. DAG kennt keine Socke, aber ich finde die Alben einfach grandios. Klares Beispiel das gute Musik nicht immer ein Riesenerfolg werden muss, selbst wenn sie theoretisch durchaus massentauglich wäre….

    Kenne hier in der Gegend auch eine Band, die grandiose Musik macht (“Martigan”), wo der Erfolg in keiner Relation zur Qualität steht…..