1988: Kneipenterroristen

30. Januar 2007 at 10:28

Stephan, Kevin, Trimmi (der beste Freund der Onkelz, insbesondere Kevins) und noch zwei/drei andere Leute waren in Frankfurt unterwegs. Und oftmals lief es nach dem gleichen Muster ab. Sie betranken sich als gäbe es kein morgen mehr. Dann schlenderten sie, zu wie sie waren, durch die Straßen um vielleicht doch noch eine Kneipe zu finden, in der sie ihren Rausch weiter führen konnten. Oft erwischten sie den Wirt sogar kurz vor dem Abschließen und überzeugten ihn noch das eine oder andere Bier auszuschenken. Im „DALI“ hatte sich mal ein Wirt empört und gleich die Gegenreaktion ausgelöst. Wortgefechte. Und plötzlich wurde alles kurz und klein gemacht. Stühle flogen und der Wirt wurde verprügelt. Kevin machte sich über die Küche her. Er schmiss alles was er in die Hand bekam an die Wand.
An manchen Abenden flohen 20-30 Gäste aus Kneipen, in denen Kevin und Stephan Gläser warfen, andere Männer anpöbelten und deren Frauen begrabschten. Es gab Wochen da passierte überhaupt nichts. Dann gab es Abende, in denen 2-3 Kneipen demoliert wurden.

Wie weit geht Zivilcourage ?

27. Januar 2007 at 16:59

Da geht man durchs Leben und trifft bemerkenswerte Menschen und nach einer Zeit sagt man sich „Ruf an, wenn du Hilfe brauchst“ und irgendwann heißt es „Ich bin immer für dich da“! Doch wie viel Einsatz und Mut wirklich hinter diesen 6 Worten steckt, erfahren die meisten nie, wenn es im Leben nichteinmal wirklich darauf ankommt.

Sollte man über eine Blutbaddrohung hinaus noch weiter handeln, da es hieß „Ich bin immer für dich da“? Dann stellt sich dich Frage, was es dann gebracht hat wenn man hinterher mit einem Loch im Kopf in seinem eigenen Blut liegt.

Ich persönlich bevorzuge mittlerweile den Satz „Ich werde versuchen immer für dich da zu sein“ !

Es ist eine Dartscheibe!

25. Januar 2007 at 10:12

Jeden Morgen schau ich mir nebenbei das Sat1-Frühstücksfernsehen an. Da gibt es auch täglich ein Gewinnspiel. „Super Zoom“ nennt sich das. Eines dieser Spiele, die sich über die Anrufe refinanzieren. Deshalb ist das Bild meist auch recht einfach. Sollen ja auch viele anrufen. Bei 500 € geht es los. Wird das Bild nicht erkannt, kommen täglich 500 € dazu. So auch heute, 2000 € sind mittlerweile zu holen. Aus Interesse was die Leute da antworten, habe ich einfach mal den Ton angeschaltet. Dass das Bild eine Dartscheibe ist, erkannte ich schon beim ersten Mal. (Montag denke ich) Die Tipps: Hat was mit Nadeln zu tun, man braucht ein gutes Auge und eine ruhige Hand. Das sollte doch reichen. Dann der Anrufer heute: Siegessicher ein bisschen Small Talk mit den Moderatoren und Gast Til Schweiger. Dann die Antwort: Es ist ein Fingerhut. Na das nenne ich doch mal kreativ. Für die Anrufer morgen: Es ist eine Dartscheibe. Und: Nix zu danken.

Update 26.01.2007:

Geht doch. Heidi aus Karlstadt bei Würzburg hat sich heute Morgen die 2500 € gegriffen. Und nicht nur das, sie glänzte auch mit Fachwissen. Ihre Antwort: „Es ist das Bullseye einer Zieldartscheibe.“ Glückwunsch!

Was tun am Sonntag?

13. Januar 2007 at 16:31

Die meisten würden jetzt sagen: „Na Autowaschen, was sonst?“ Dabei gibt es doch einmal im Monat eine echte Alternative. „Schmalz und Marmelade“ heißt es morgen wieder im Speicher in Schwerin. Längst kein Geheimtipp mehr. Wer einen guten Platz ergattern möchte, der sollte schon deutlich vor halb 12 eintreffen. Das Lesekollektiv stellt Ihnen morgen Texte und Lieder zum Thema „Wurst und Durst“ vor. Sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wie immer: 11:30 Uhr gibt es Frühstück (Brötchen mit Schmalz und Marmelade), ab 12:00 Uhr wird gelesen. Also, man sieht sich morgen im Speicher.

Was heißt eigentlich…?

13. Januar 2007 at 16:27

Heute: Mazda

Mein Auto zerstört deutsche Arbeitsplätze

168 Stunden später…

12. Januar 2007 at 9:27

…erscheint DIE DVD. Man hat es auch nicht leicht mit den Jungs. Aber ich weiß ja, dass es sich lohnt. Also denken Sie sich hier einfach den 23.02.2007. Und ändern Sie das bitte auch in sämtlichen Terminverwaltungsprogrammen. Ach ja, Urlaub neu einreichen.

Alles Gute Kevin!

12. Januar 2007 at 0:28

Unsere „Stimme aus der Gosse“ feiert heute seinen 43. Geburtstag. Ich wünsche Dir viel Glück in der Zukunft, ein ruhiges und sorgenfreies Leben und vor allen Dingen Gesundheit. Vor allen Dingen Gesundheit! Du hast uns letztes Jahr sehr geschockt, das weißt du. Bitte lass so was nie wieder zu! Nie wieder! Wir haben Dir gezeigt, dass wir immer noch da sind und immer da sein werden. Ich hoffe Du weißt das weiterhin zu schätzen und bleibst der, der du wirklich bist. Ein beeindruckender Mann, der nachweislich vielen Leuten geholfen hat.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen angenehmen Geburtstag.

P.S.: Nächstes Jahr bekommst du einen schöneren Geburtstagsbeitrag. Die Emotionen kochten bei mir einfach über, als ich das Datum gesehen habe.

Tränen

10. Januar 2007 at 23:33

Ich möchte etwas loswerden. Nicht nur weil ich das Bedürfnis habe es mir von der Seele zu reden, denn eigentlich habe ich grade gar keine Zeit dazu, sondern auch weil ich andere Menschen vor etwas warnen möchte.
Ich habe nicht gedacht, dass ich mal davon betroffen sein würde und es schockt mich.
Was meint sie damit? Ich meine das Gefühl richtig verarscht zu werden. Grade heute hab ich davon Gebrauch gemacht und bekam meine Kinnlade fast nicht mehr zu.
Ich weiß, dass die betroffene Person dies hier nicht lesen wird und trotzdem lasse ich nichts aus:
Ich hab mich dir anvertraut, habe dir alles erzählt was man besten Freunden erzählt.
Ich habe dir geholfen als du in Not warst, ja, sogar mit einem Elektroschocker bewaffnet habe ich mich zitternd auf den Weg gemacht um dich aus deiner scheiß Situation zu holen. Getröstet hab ich dich und dir geholfen ein neues Leben zu beginnen. Ich habe dir so viele Dinge erzählt, die man nur den engsten Vertrauten erzählt und ich dachte, dass du sie bei dir behältst – zumindest bis heute. Ich habe noch niemanden wie dich getroffen, schon am ersten Tag unserer Begegnung hast du mich interessiert und seitdem versuche ich dir zu helfen. Das ist jetzt anderthalb Jahre her und ich glaubte dich zu kennen. Enttäuscht hab ich dich nie.

Was riecht denn hier?

8. Januar 2007 at 14:27

Geld stinkt nicht. Geldkarten schon. Sonst würden die ja nicht verfallen. So auch meine alte Karte. Gültig bis 12/2006 stand dort drauf. Aber wie oft schaut man auf dieses Datum? Als ich dann gestern einen Auszug holen wollte sagte der Automat mir, dass die Karte abgelaufen sei. Kurzer Blick auf die Karte: Recht hat er. Danke für die Erinnerung. Die Karte hat aber noch nicht gerochen, also meines Erachtens hätte sie schon noch ein Jahr durchgehalten. Obwohl, ein kleiner Riss war ja schon vorhanden.

Danach kurz auf die Öffnungszeiten meiner örtlichen Sparkasse geguckt . Montag: 08:00 – 12:00 Uhr. Das passt, da fahr ich morgen vor der Arbeit vorbei. Gesagt – getan. „Guten Morgen, meine Karte ist abgelaufen“. „Guten Tag, das ist doch kein Problem“. Die junge Frau geht zum Schrank und sucht meine neue Karte heraus. 2 Unterschriften geleistet – fertig! „PIN ist geblieben“, sagt sie. „Super, schönen Tag noch“.
Hab mich gefragt ob das auch woanders funktioniert. Damit könnte man doch einiges verhindern. Z. B. das man schlechte Milch trinkt. Einfach beim Aufmachen gewarnt werden. Die Milch ist schlecht, bitte nicht trinken. Das wäre doch toll. Oder für mich so ein „Kaffee-ist-kalt-Warner“ an der Tasse. Das wäre was.

Ich hab gelesen

8. Januar 2007 at 10:00

Es ist wirklich toll was man so alles im Internet lesen darf. Da gibt es wunderschöne Tagebücher mit den tollsten Texten. Am Samstag habe ich ein Prachtexemplar davon gefunden. Einen Text, den ich besonders schön finde, kannte ich sogar schon, komisch oder? Das Tagebuch heißt bei diesem Anbieter sogar noch Tagebuch und nicht Weblog o. ä. Was mich bei diesem Tagebuch gewundert hat ist die Tatsache, dass diese Person es bei einem größeren Anbieter veröffentlicht. Viel zu schade finde ich. Da muss eine eigene Domain her. Den Link? Habe ich vergessen. 😉

Auf jeden Fall haben mich die Texte sehr motiviert. Motiviert an diesem Wochenende mal das zu machen, was ich schon lange vor mir her schiebe. Sich auch mal wieder Zeit für andere Menschen zu nehmen. Wenn ein Mensch schon lange wartet, sollte man ihn nicht noch länger warten lassen. Besonders nicht, wenn er etwas für einen geleistet hat. Ich war zu lange der 27. Buchstabe. Ich war Teil einer Vision die aus mir selbst entstand. Irgendetwas lenkt meine Gedanken und dieser Gedanke lenkt meine Hand.

Ich hab geschrieben.