Auf dem Rücken der Klapperschlange

31. Dezember 2006 at 23:50

Zu urteilen ohne sich ein Urteil erlauben zu können. Nicht verstehen was man nicht verstehen will. Klischees bedienen, Vorurteile haben, in Kerben hauen. So etwas ist immer leicht. Mal positive Energie entwickeln, anderen zu helfen, zu ermuntern, zu loben, das scheint zuviel verlangt. Ihr wart doch mal so was wie Vorbilder. Fast hätte ich euch auch als so was genannt. Jetzt glaubt ihr nur noch das, was ihr macht sei richtig. Wo ist euer Enthusiasmus geblieben? Dieser hat sich wohl in Arroganz gewandelt.

„Glaubst du alles was ich sage? Glaubst du, du weißt wer ich bin? Stellst du niemals fragen, warum wir wurden wie wir sind? Die Ironie mit der wir spielen, die ihr so schwer versteht. Der Schatten im Verstand, der in jedem von uns lebt.“

Ich hoffe ihr nehmt diese Zeilen mal zum Anlass darüber nachzudenken wie ihr euch im Moment verhaltet und was ihr so von euch gebt. Ich würde es wirklich sehr bedauern wenn es so weiter geht. Auch wenn meine Meinung bei euch vielleicht nicht so gefragt ist, hoffe ich ihr wisst wer gemeint ist. Wünsche euch trotzdem einen guten Rutsch und ein ehrliches Jahr 2007.

Zusammengehörigkeit?

28. Dezember 2006 at 17:57

Nun ist es soweit. Lange habe ich gewartet und überlegt wie ich meine Beiträge am besten schreibe. Wie persönlich sollten sie sein? Was interessiert die Leser, was langweilt sie? Ich werde versuchen eine gute Mischung aus eigener Meinung und Beobachtungen aus dem Leben zu erstellen. Bin gespannt auf Kritik. Schließlich lesen hier Menschen aller Altersklassen (denke ich mal) und ich werde versuchen die Texte nicht zu gehoben und nicht zu „nieder“ – wie ich es auch gern tue – zu verfassen. Eigentlich sollen diese keine fertige Berichte sein, sondern Texte die uns und jedem nahe gehen und einem nachdenken lassen. Ich hoffe ich schaffe es.

Ich möchte davon erzählen, wie die Menschen in diesem Land täglich aneinander vorbei gehen. Man steht dicht gedrängelt in einem Fahrstuhl, hintereinander in einer Schlange in einem Laden oder sieht sich an, schließlich ist man ja doch neugierig. Oft? nein, meistens geschieht dies ohne Begrüßung, ohne ein Lächeln im Gesicht und ohne jegliche Versuche Kontakt zu knüpfen. Jeder Mensch, ob vernünftig oder nicht, weiß, dass Menschen die man mag von großer Bedeutung für das persönliche Wohlbefinden sind. Ohne Mitmenschen kann man nicht leben und trotzdem scheint es so schwer andere anzusprechen oder ihnen ein Lächeln zu schenken. Zum Glück sind die, die es tun noch nicht ganz ausgestorben.

5 Tage zu früh

19. Dezember 2006 at 13:52

Dieses Jahr einfach mal die Sache anders angehen. Weihnachtsgeschenke früher als sonst kaufen hieß die Devise. Da sind die Läden schön leer. Als ich dann in das Parkhaus fahren wollte und dort „Parkhaus voll – bitte warten“ aufleuchtete wusste ich, dass das sehr naiv war. Was tut man nicht alles für seine Lieben?!

Was zum Schmunzeln gab es allerdings auch. Media Markt (wo sonst): Ein älteres Ehepaar steht vor dem Regal der USB-Sticks und kann sich einfach nicht entscheiden. Fest stand: 1 GB sollte es schon sein. Aber jetzt den für 20 € oder den für 22 €? Schwere Entscheidung. Welcher ist besser? Wo sind die Unterschiede? Gibt es überhaupt einen? Ich frag mal einen Angestellten, sagt der Mann zu seiner Frau und blickt sich um. Der Mitarbeiter der Druckerabteilung tut so als hätte er nichts mitbekommen. Doch dann, wie aus dem Nichts, kommt ein Mitarbeiter auf das Ehepaar zu und wird prompt angesprochen: „Können Sie mir helfen?“ Mitarbeiter (grinsend): „Nein, bin in der Fotoabteilung.“ Und schon war er wieder weg. Da musste ich lächeln. Das „die können nur billig“ habe ich mir verkniffen. Wie die Sache bei denen ausgegangen ist, weiß ich nicht. Ich hab auf jeden Fall den für 20 € genommen. Gefiel mir von der Optik besser.

Die anderen Stationen verliefen ohne jede Anekdote. Allerdings muss ich sagen, dass das Personal überall sehr freundlich war, nicht unbedingt kompetent, aber freundlich. Da hab ich ja schon was ganz anderes gelesen. Wie dem auch sei, die Hälfte der Geschenke ist natürlich noch in den Läden. Unter Zwang fällt einem einfach nicht viel ein. Das kommt aber sicher noch. Ganz sicher. Einen Tipp möchte ich unbedingt noch loswerden. Wer noch ein paar schöne Texte über Advent und Weihnachten lesen möchte, bitte hier klicken. Wenn Sie dann immer noch nicht genug haben -> more stuff. Übrigens, das Lied, das es dort zum Download gibt, gehört auf jede Festplatte. Gerade zur Weihnachtszeit.

!!! Endlich!!! Vaya Con Tioz!!!

8. Dezember 2006 at 13:57

Ja, ja, ja! Also, ich meine: jaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!

Oh Mann, wie lange habe ich auf diese Meldung gewartet? Es fällt mir schwer das in Worte zu fassen. Der Termin steht endlich fest. Der 16.02.2007 wird in die Geschichte eingehen. An diesem Tag wird, in meinen Augen, die beste DVD aller Zeiten erscheinen. vaya con tioz – Das Abschiedskonzert auf dem Lausitzring. Sicher erinnern Sie sich noch: Am 17. und 18.06.2005 gab die erfolgreichste deutsche Rockband ihre letzten beiden Konzerte vor weit über 100.000 begeisterten Neffen und Nichten. Schon Tage vorher durfte man anreisen, von überall her kamen sie, bezeugen kann ich Fans aus: Dänemark, Schweden, Luxemburg, Schweiz, Östereich, Frankreich, Polen, England, Tschechien, Belgien, Holland, Italien und natürlich die meisten aus Deutschland. Heute habe ich erfahren, dass auch jemand aus Argentinien da war.

Einen teaser zu der DVD gibt es auch schon. Hier anzusehen.

Schaut euch den unbedingt in voller Länge an. Beeindruckend. „Uns schießt der Saft in die Tränenkanäle“. Ein irres Gefühl. Gänsehaut. Zittern. unbeschreiblich.

Fans erste Reihe Fans soweit das Auge reicht
Urlaub ist selbstverständlich schon beantragt für diesen Tag. Über 7 Stunden Spielzeit auf 4 DVDs schaut man sich nicht mal eben nach Feierabend an. Wer interessiert ist, einfach mal melden. Eure Eindrücke, falls ihr den teaser gesehen habt, bitte in die Kommentare oder auch gerne per Mail. Bei Fragen -> fragen!

interessante Menschen…

5. Dezember 2006 at 10:00

…gibt es genügend. Nur sind sie leider weit verstreut. Was für uns interessant bedeutet, entscheidet jeder selbst. Hier unterscheiden viele zwischen optischen und charakterlichen Kriterien. Hier darf man m. E. nicht allzu strikt trennen, denn das Äußere verrät doch schon sehr viel über den Charakter. Die Art wie man sich kleidet kann schon viel aussagen, schon hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ob man jetzt nun das Konservative (z. B. Jeans und passendes Hemd oder passender Pullover– bei Männern – oder z.B. enge Jeans und na ihr wisst schon – bei Frauen) mag oder eher auf individuellere Kleidung steht, bleibt wiederum jedem selbst überlassen. An dieser Stelle möchte ich auch völlig wertungsfrei bleiben. Nur so viel: Die Leute, die für mich interessant aussehen, sind rar geworden in diesen Zeiten. Es gibt aber welche, ohne Frage, zum Glück.