Dynamo tritt nach

31. Oktober 2006 at 13:13

Dass Dynamo Schwerin nicht zu den beliebtesten Vereinen in der Region gehört, wissen wir nicht erst seit der Spiegel-Reportage. Auch in letzter Zeit hat sich der Verein nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Beispiel: Sektion Karate
Wenn man sich dort jetzt auf die Leute konzentrieren will, die zu Turnieren fahren, entspricht das zwar nicht dem Grundgedanken eines Sportvereins, ist aber noch zu verstehen. Vernachlässigt man dann aber die „Hobbysportler“, in dem man Trainingseinheiten absagt, ohne vorher Bescheid zu sagen, dann ist das für einen so großen Verein doch eher peinlich. Dass die betroffenen Sportler dann sauer sind, weil sie schon wieder einige Kilometer umsonst gefahren sind, ist nicht verwunderlich. Einige kündigen dann auch. Wiederum sehr verständlich. Damit musstest ihr rechnen.

Aber was dann kommt, ist unverschämt: Auf das Kündigungsschreiben, folgt eine Bestätigung von der Geschäftsführung Dynamos. Dort heißt es: …“haben Ihre Kündigung erhalten“… aber dann … „Satzungsgemäß kündigen wir Ihnen wegen Vereinsschädigenden Verhaltens.“ Wie bitte? Nein Dynamo, so geht es wirklich nicht.

Das Schlimme ist, dass auch Kinder betroffen sind. Erklären Sie mal einem 10 Jahre alten Kind, wo er jetzt den Verein geschädigt hat! Er war doch beim Training, nur leider der Trainer nicht. Warum hat er denn nicht angerufen…?

An anderer Stelle, wo wirklich so ein Verhalten auftritt, kassiert ihr noch Steuergelder dafür (Spiegel berichtete). Das ist für mich unverständlich.

Update 03.11.2006

Und hier ist es also. Besonders den Satz mit den “Trainingsmöglichkeiten” find ich in Anbetracht der Vorgeschichte nicht sehr passend. Sicher wollten sich die Damen und Herren mit dem o. g. Satz nur gegen Beitragsrückforderungen absichern, aber sollte man nicht beim Schriftverkehr bei der Wahrheit bleiben?

(Danke für die Bereitstellung an meine Quelle ;-) )

Erinnerungen

30. Oktober 2006 at 11:00

1980 – 1987

Namensentstehung:
25.11.1980:
3 junge Punks gehen in Hösbach bei Aschaffenburg von der Salzgasse zur Friedhofstraße. Auf dem Weg dorthin kommen sie an einem Hügel vorbei, der im Winter als Rodelhang herhalten musste. Natürlich nahmen sie einem der Kinder den Schlitten ab um den Gören zu zeigen wie man ihn richtig einsetzte. „Vorsicht, da sind die bösen Onkels!“ warnten die älteren Kinder die jüngeren Geschwister. „Böse Onkels“, so wollten sie ihre Punkband nennen. Nur müsste man natürlich die Schreibweise ändern. Die Schule hassten sie und das sollte auch jeder wissen. „Böhse Onkäls“, würden sie ihren Namen schreiben und zusätzlich würden sie das K und das S umdrehen, damit jeder sah, dass sie drauf schissen wie man „böse Onkels“ schrieb. Danach schrieben sie „Onkels“ wahlweise mit „s“ oder „sz“ am Ende, schließlich ab 1983 Böhse Onkelz.
Gründungsmitglieder 1980: Stephan Weidner (17), Kevin Richard Russel (16) und Peter „Pe“ Schorowsky(16).

1980/1981: Erste Gehversuche

Kurze Zeit später trafen sich die drei o. g. zu ihrer ersten Aufnahmesession. Keiner von ihnen konnte auch nur annähernd ein Instrument spielen. Doch das irritierte sie nicht weiter.

Praktikant bei Bild.de

27. Oktober 2006 at 14:56

Was läuft denn da ab bei euch? Saufen die schon mittags bei bild.de? Oder dürfen Praktikanten freitags alles veröffentlichen? Keine Qualitätssicherung dort? (Qualitätssicherung und bild.de – ;-) der war nicht schlecht)

Schauen Sie sich DAS mal bitte an.

Geht es noch schlechter? Fällt euch nichts mehr ein? Kann mir keiner sagen, dass das ein echter Redakteur gemacht hat. Dafür darf man doch kein Geld bekommen!

Es ist seine Schuld,…

25. Oktober 2006 at 9:12

…dass ich blogge.

…dass ich Blogs überhaupt kenne.

…dass dieses individuelle Bild dort oben ist und genau passt.

…dass Suchmaschinen mich so bevorzugt wahrnehmen.

…dass ich weiß, wo meine Besucher zu Hause sind und welche Beiträge sie anklicken.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Auszug Ihrer Referenzen bezüglich dieses Blogs. Sie sind ein ganz Großer dieser Blogosphäre und einer der intelligentesten Menschen die ich kenne. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und wie oft hab ich diesen Satz von Ihnen gehört?!: „Was willst du machen?“ Ich sag es Ihnen: Ihnen zum Geburtstag gratulieren! Alles Gute wünscht das Team von schocknonstop, Herr aba!

Ich weiß, dass Sie hier sehr oft lesen. Das finde ich gut und fühle mich auch ein wenig bestätigt dadurch.

Egal, dieser Tag(g) gehört Ihnen! Feiern Sie schön und lassen Sie es sich vor allen Dingen gut gehen!

P.S: Sie sind nie um ein Wort/Satz verlegen, also Beiträge, in denen Sie fast direkt gebeten werden zu kommentieren, sollten nicht kommentarlos stehen bleiben. Denken Sie mal morgen darüber nach…

Der Maestro tritt ab

23. Oktober 2006 at 17:48

DER Schumi ist jetzt auch nicht mehr da. Jedenfalls nicht dort wo er hin gehört. Gestern fuhr er doch tatsächlich seine letzte Runde in einem Formel-1-Wagen. Unfassbar. Irgendwie wird doch was fehlen. Wie oft bin ich nach einer durchzechten Nacht aufgewacht und durfte Dir beim Siegen zuschauen? Das war das beste Heilmittel gegen den meist vorhandenen Kater. Damals, 2000, der 1. Titel mit Ferrari. Der Lohn für die harte Arbeit. Gott, wie haben wir Dir das gegönnt. Der Siegeszug sollte sich fortsetzen. Unerreichbar diese Karriere.
Ich bin ja ein Freund von Statistiken. Und diese Statistiken sind einmalig. Hut ab:

7 WM-Titel

91 Siege

68 Pole Positions

74 Schnellste Rennrunden

4926 Führungsrunden

23219 Führungskilometer

1369 WM-Punkte

Ich persönlich glaube nicht, dass einer dieser Werte jemals übertroffen wird.

Der König des Rennsports nimmt also seinen Hut. Ein bewegender Moment.

(und schon wieder verliert eine Sportart ihren Hauptdarsteller, schon die dritte in diesem Jahr)

Geniale Texte #4

22. Oktober 2006 at 18:22

Lange nichts mehr darüber berichtet. Ich hatte es mir fest vorgenommen… Aufgrund reichhaltiger Informationen sank meine Motivation etwas darüber zu schreiben. Aber ein Beitrag aus Sicht eines Fans wird folgen. Zur Überbrückung hilft vielleicht ein Text…

Trouble ohne Ende

In der armen dritten Welt
zirkuliert zu wenig Geld
drum gibt´s an jeder Ecke einen Freiheitsheld
der wartet nur darauf, dass man hier an ihn denkt
und ihm schöne Uniformen schenkt
damit er ordentlich für die Freiheit kämpfen kann
gegen Häuser, Frauen, Kind und Mann
mit Bomben, Panzern, Granaten, Raketen
lasst uns alle für die Freiheit beten

Refrain:
The rebel the rebel –
ohne Ende trouble

Nadjibullah und die Mudjaheddin –
der Westen testet neue Militärstrategien
und wo geschossen wird, da wird auch verletzt
die Pharmazie kommt zu billigen Tests
der Ayat Allah und die Muselmänner
war´n im Geschäft die großen Dauerbrenner
jahrelang Krieg – keiner weiß mehr warum
doch für alle Fälle bringt sich erstmal alles um

Refrain:
the rebel the rebel –
ohne Ende trouble

Junge Komsomolzen mussten früh sterben
Für die Politik in Afghanistans Bergen
Für die Politik, von der sie nichts mehr haben
Liegen junge Amis in Vietnam begraben
Moslems, Schiiten, christliche Milizen,
keiner lässt sich seinen Gott stibitzen
mit Bomben, Panzern, Raketen, Granaten
bist du in der Krise immer gut beraten

Refrain:
the rebel the rebel –
ohne Ende trouble

[Das Auge Gottes – trouble ohne Ende (Das Auge Gottes – 1994)]

Post vom 12.08.1996

20. Oktober 2006 at 11:43

… es soll ein Dank sein an die Jungs, deren Musik und Texte mein Sohn bis zu seinem Tod vor nunmehr zweieinhalb Jahren verehrte. Unter seine auf dem Bauch gefalteten Hände habe ich eine Böhse Onkelz CD gelegt, die Steffen ins Grab begleitete, seinen Lieblingssong (warum nur dieser???) „Nur die besten sterben jung“ ließ ich auf seine Beerdigung spielen – nicht einer der mehr als 300 jungen und alten Trauergäste schämte sich beim Hören dieses Liedes seiner Tränen… So oft ich an dem Grab meines Sohnes stehe, so oft werde ich auch an Böhse Onkelz erinnert: Der Text des von Steffen so verehrten Liedes „Nur die besten sterben jung“, ziert nicht nur seinen Grabstein…, sondern hat auch einen exponierten Platz in seinem Zimmer gefunden. In meinem kleinem Musikarchiv von ca. 400 CDs, mit Scheiben von Zappa, Metheny, Yes, Genesis, Vollenweider, haben die Böhsen Onkelz einen Ehrenplatz erhalten, ohne daß Eure Melodien meinen Geschmack treffen oder unsere Ansichten zu vielen Problemen unbedingt übereinstimmen würden.. Böhse Onkelz waren ein Teil des Lebens von Steffen, somit sind sie jetzt auch ein Teil von mir… Dieses Papier soll aber auch ein Appell an Euch, nicht zu vergessen, welchen Einfluß Ihr doch mit Eurem Talent und Eurer Arbeit auf junge Menschen ausüben könnt. Steffen starb am 30. Januar 1994 unter mysteriösen Umständen mitten in der Nacht im Bett seines Zimmers, wenige Stunden zuvor hatte er noch die Böhse Onkelz-CD „Wir ham’ noch lange nicht genug“ gehört. Ich fand die CD wenig später in der Schublade seines CD-Spielers… Steffen wurde vierzehneinhalb Jahre alt. Sein Tod ist bis heute ungeklärt…

Es grüßt euch herzlich der Vater Bernd H.
In Erinnerung an Trimmi und Steffen

[aus „Edmund Hartsch – danke für nichts“ (1997)]

Lebensphilosophie auf CD

19. Oktober 2006 at 16:58

Anders kann man das nicht sagen. Götz Widmann ist zurück! Und wie! Sein neues Album “habt euch lieb” überzeugt. Und diesen Monat soll es auch noch eine DVD geben. Einen Vorgeschmack gibt es hier. Schaut euch dieses Video unbedingt an. Es wird sogar kurz auf Joint Venture zurück geblickt. Kleinti ist auch zu sehen. Bißchen Geschichte, paar Lieder. Toll! Die DVD sollte man sich gönnen.

Dieses Jahr wird nicht gefeiert…

15. Oktober 2006 at 18:41

…aber gratulieren darf man ja trotzdem. Immerhin hat heute einer der größten, bekanntesten und beliebtesten Blogger seinen Ehrentag. Das Team von schocknonstop wünscht alles Gute, Herr m2k. Mit was mussten Sie sich nicht alles rumplagen letztes Jahr?! Sicher erinnern Sie sich noch an DIE Zahnschmerzen und die doch sehr komplizierte Suche nach Hilfe. Sie waren es auch, der den Leuten zeigte, dass nicht alles stimmt was auf Schildern steht. Vor nicht allzu langer Zeit gab es auch noch eine neue Waschmaschine. Hätten Sie das vor einem Jahr gedacht? ;-) Die Probleme bei der Geschwindigkeitswahl lasse ich jetzt mal außen vor. Das scheint kein Ende zu nehmen…

Manchmal ist es auch ganz gut mal zurückzublicken. Die immer größer werdende Fangemeinde wollte mehr Informationen und sie hat sie bekommen! Danke und weiter so!
Feiern Sie schön ach Quatsch, das ist ja erst im nächsten Jahr. Also „Wir sehn uns wieder“!

Was machen wir eigentlich morgen?

13. Oktober 2006 at 18:13

Na Klinken putzen!

(Auflösung spätestens Montag)